Der Jakutische Laika
Schlittenhunde waren ein wichtiger Bestandteil in der Lebensweise der Völker des Nordens. Experten gehen davon aus, dass Hunde wesentlich früher als Zugtiere eingesetzt wurden als Rentiere. Hunde wurden seit jeher für den Warentransport und die Jagd eingesetzt. Der Jakutische Laika fand seit jeher als Jagd-, Hüte- und Schlittenhund seinen Einsatz. Unter den rauhen klimatischen Bedingungen Jakutiens konnte man sich nicht für jede einzelne Arbeit einen Hund leisten. Aufgrund dieser Situation wie auch aufgrund der Lebensbedingungen in Jakutien hat sich der Jakutische Laika zum vielseitigen Hund entwickelt.
Bis zum Jahr 1960 waren Schlittenhunde in den nördlichen Regionen Russlands mitunter die einzige Möglichkeit für Warentransporte. Sie wurden von der lokalen Bevölkerung, von Grenztruppen, für den Postdienst und für wissenschaftliche Expeditionen eingesetzt. Der Einsatz von Schneemobilen, der Rückgang der Pelzindustrie und der lokalen Fischerei führte dazu, dass Hunde weniger eingesetzt wurden und der Jakutische Laika vom Aussterben bedroht war.
Im Jahr 1998 beschloss eine kleine Gruppe von Enthusiasten (Wladimir Dyachkov, Germann Arbugaev, Stanislav Gorodilov und Lena Sidorova) die Rasse innerhalb Jakutiens zu erhalten.
Im April 2005 wurde der Jakutische Laika in Russland bei der RKF (FCI-Vollmitglied) als Zuchtgruppe registriert und kann damit ca. 2015 als neue Hunderasse FCI anerkannt werden.
Im Jahr 2009 wurde Altyn Tumar Kydaana als erste Jakutische Laika durch Iris Tonet in die Schweiz importiert. Weitere Importe durch Iris Tonet folgten im Jahr 2010 mit Altyn Tumar Chemelline und im Jahr 2011 mit Altyn Tumar Byamee und Altyn Tumar Hotun Urujdaana. Alle vier Hunde stammen aus ihrer Heimat Jakutsk/Sibirien.
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